GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Sat, 21 May 2022 05:39:30 +0200 Sat, 21 May 2022 05:39:30 +0200 TYPO3 EXT:news news-991 Thu, 12 May 2022 15:08:23 +0200 Warnstreik in Wiesbaden https://gew-wiesbaden.de/home/details/warnstreik-in-wiesbaden am 11.05.2022 Beim heutigen Warnstreik der kommunal Beschäftigten im Sozial- & Erziehungsdienst der Stadt Wiesbaden, zogen etwa 400 Mitglieder der Gewerkschaften ver.di & GEW durch die Wiesbadener Innenstadt & machten lautstark auf sich aufmerksam, um für die Aufwertung der Berufe zu kämpfen: Die dritte Runde der laufenden Tarifverhandlungen steht unmittelbar bevor & die Arbeitgeberseite hat sich bisher die Forderungen angehört & lediglich gefragt, wo denn die Gewerkschaft Einsparpotential bezüglich der gestellten Forderungen sieht. Und das angesichts ungebremsten Fachkräftemangels, permanenter Überlastung & Milliarden, die kurzfristigst in anderen Bereichen investiert werden... Da bleibt man fast sprachlos zurück! So ließen sich die Warnstreikenden denn auch geschlossen niedersinken, um den Allgemeinzustand der Beschäftigten zu demonstrieren: niedergeschlagen!

 

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news-990 Mon, 02 May 2022 12:42:46 +0200 Spendenaufruf: „Hilfe für die Ukraine“ https://gew-wiesbaden.de/home/details/spendenaufruf-hilfe-fuer-die-ukraine Liebe Kolleginnen und Kollegen,

da der Krieg in der Ukraine unvermindert weiter geht und die Versorgung der Menschen dort immer schwieriger wird, haben wir uns entschlossen weiter Hilfstransporte durchzuführen. Durch unsere Kooperation mit dem „Partnerschaftsverein Wiesbaden-Schierstein Kamenez-Podolski e.V.“ ist es uns gelungen, drei Transporte nach Kamenez-Podolski durchzuführen und der nächste Transport ist für die erste Juniwoche geplant. Da wir intensive Kontakte und einen regelmäßigen Austausch mit dem Bürgermeisteramt der Stadt pflegen, können wir zielgenau benötigte Hilfsgüter in die Ukraine liefern. Diese Hilfsgüter werden dann in der gesamten Ukraine verteilt, um dort - wo die Not am größten ist - zu helfen.

Wir bitten alle Erzieherinnen und Erzieher, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Lehrerinnen und Lehrer, weiterhin mit Sach- und Geldspenden zu helfen.

Dringend benötigte Sachspenden sind:

  • Kleidung/Erwachsene für Frühling und Sommer (T-Shirts, Jeans, dünnere Jacken, Blusen, Hemden)
  • Kinderbekleidung, insbesondere für Kleinkinder
  • Schuhe, Sportschuhe, Sandalen
  • Bettwäsche, warme Decken, Kissen und Matratzen
  • Stoffe für Bezüge für Kissen und Matratzen
  • Hygieneartikel (Shampoo, Seife, Pampers, Zahnpasta, Zahnbürsten)
  • Kindernahrung
  • Lebensmittel (Konserven, Mehl, Reis, Graupen, Linsen, Gries, Nudeln)
  • Bratpfannen und Kochtöpfe (3 l und 5 l)
  • Kinderwagen (Sommer)
  • Schreibwaren für Schüler*innen und Malsachen für Kleinkinder
  • 1 Kühlschrank

Für die Annahme externer Spenden gibt es folgende Abgabetermine:

Jeweils Mittwoch und Donnerstag, 14 – 17 Uhr für drei Wochen (4./5. Mai, 11./12. Mai, 18./19. Mai) in der Schulze-Delitzsch-Schule Welfenstraße 13 in Wiesbaden.

Für Geldspenden lautet das Spendenkonto:

 

Partnerschaftsverein Wiesbaden-Schierstein * Kamenez-Podolski e.V.

IBAN: DE43 5105 0015 0128 0150 51

BIC: NASSDE55

Verwendungszweck „Ukraine-Hilfe Wiesbaden-Rheingau“

Bis heute habt ihr über 2000 Euro an Geld gespendet. Vielen Dank dafür!

Lasst uns gemeinsam für den Frieden stehen und den Menschen in der

Ukraine helfen!

 

Für den GEW-Kreisverband Wiesbaden-Rheingau

Johanna Browman und Christoph Hahn

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news-989 Mon, 02 May 2022 10:18:25 +0200 Rede zum 1. Mai https://gew-wiesbaden.de/home/details/rede-zum-1-mai von Manon Tuckfeld im Rahmen der Kundgebung des DGB in Wiesbaden Krieg ist Krieg / Menschenrechte sind unteilbar / Solidarität ist unteilbar / Jede/r hat ein Recht auf Leben

Große Ziele – doch was bedeuten sie? Sie bedeuten:
Es gibt nicht den Krieg von Bush, Assad, Erdogan oder Putin, sondern Krieg.

Menschenrechte? Sie gelten für alle.
Unabhängig von Hautfarbe, Religion, politischer und sexueller Orientierung.

Solidarität? Sie gilt für Menschen, die aus der Ukraine vor Krieg und Elend fliehen. Sie gilt für die Kurdinnen und Kurden, die aktuell durch die Türkei bombardiert werden. Sie gilt den Menschen, die über die Türkei oder Afrika nach Europa fliehen wollen.

Das Recht auf Leben gilt für Männer und Frauen, die für das Land, in dem sie leben nicht kämpfen und sterben wollen. Dieses Recht gilt für Russen, Ukrainer und andere, die zu den Waffen gerufen werden und nicht hingehen wollen.

Große Ziele – allesamt vernachlässigt
Um Kriege zu verhindern, ist es die erste Aufgabe internationale Beziehungen aufzubauen, zu vertiefen, zu verstetigen. Die zweite Aufgabe ist es, auf dieser Grundlage abzurüsten,
am besten beginnend mit den sogenannten Massenvernichtungswaffen.

Ersteres ist versucht worden – und die, die es versucht haben werden heute gescholten,
letztes leider nein, die Nato rückte Stück für Stück voran. Für einige war und ist die politische und militärische Konsolidierung ihres Einflussgebietes von zentraler Bedeutung – oder glaubt hier jemand, dass Geld und Waffen allein aus rein altruistischen Gründen der Ukarine gegeben werden?

Auch wenn heute bewiesen ist, dass die Regierung von Russland sich nicht in eine Kooperation hat bringen lassen, war der Versuch richtig und er wird es auch wieder und weiterhin sein.

Die Weltgemeinschaft hat zu wenig auf Kooperation auf Abrüstung gesetzt.
So tragen alle Staaten, die dem Atomwaffenverbotsvertrag nicht beigetreten sind zentrale Verantwortung dafür, dass es auch heute noch die atomare Bedrohung gibt. Wohlgemerkt alle Staaten.

Ich weiß, dass Russland das Lied des Krieges singt, mit lautem nationalistischem Geklirr und imperialen Großmachtgehabe. Ausdruck dieses großrussischen Nationalismus ist der durch nichts zu legitimierende Angriff auf die Ukraine.

Aber müssen wir uns, weil Russland das Lied singt, in die gleiche Logik begeben?
Zahn um Zahn, Auge um Auge, Waffe um Waffe Krieg um Krieg?

Nein.  Die konkrete Umsetzung dieses NEINs heißt ganz zentral: raus aus der eigenen nur noch eskalierenden Rhetorik.

  • Denn in dieser Rhetorik wird die bedingungslose Militarisierung zur moralischen Verpflichtung erklärt.
  • Denn in dieser Rhetorik verehren wir auf einmal ukrainische Männer, die von sich sagen, dass sie ihr Land bis zum letzten Blutstropfen verteidigen wollen.

Wir müssen unseren Verstand bemühen, auch wenn das Leid des Krieges einem jeden Tag das Herz zerreißt.

Solidarität ist unteilbar – so ist es vielleicht naiv, aber wenn wir für eine wertegebundene und feministische Außenpolitik einstehen wollen, stehen wir bitte überall dafür ein.

Tun wir dies selektiv dann ist das nicht mehr, aber auch nicht weniger, als der bigotte rhetorische Dreck zur Legitimation einer weiteren Militarisierung der Außen- und Sicherheitspolitik.

Wenn jede/r ein Recht auf Leben hat, dann gilt es so zu handeln, dass nicht nur die heutige Generation, sondern auch die nächsten Generationen eine Chance und eine Möglichkeit auf ein gutes Leben haben.

Genauso wie wir es seit Jahren, in Bezug auf den Ukraine Krieg spätestens seit 2014 –sträflich -
verpasst haben, Kraft, politische Energie und Geld in den Frieden und die Abrüstung zu stecken, haben wir es seit Jahren verpasst, Kraft, politische Energie und Geld in den Klimaschutz zu stecken.

Jetzt werden die alten Fehler wieder hochgefahren.

Das ist aus meiner Sicht falsch. Es verbietet sich, weiter auf fossile oder atomare Energie zu setzen,
die fossile, weil sie nicht nur endlich ist, sondern die globale Erderwärmung dazu führt, dass ein gutes menschliches Leben in immer weniger Regionen der Welt noch möglich ist.
Wer nach Tschernobyl und Fukushima stattdessen die Atomkraft als klimafreundlich anpreist, bietet Pest als Alternative zur Cholera an.

Wegen Putin-Kriegs, nicht aber des Krieges an und für sich, ist es notwendig, seinem Diktat zu entkommen. Und wie? Über Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate? War da nicht was? Mit dem Jemen und der Finanzierung des Terrors, den Frauen- und Menschenrechten?

Ach vergiss es. Es ist doch Krieg! Putins Krieg! Und wichtig scheint heute nur noch eins. Unsere militärische Solidarität mit der Ukraine – und wir wissen ja, wer Putin Gas abkauft finanziert den Krieg.

Wenn sich im Zuge des Angriffskriegs auf die Ukraine nun die Abhängigkeit von russischem Gas, wenn auch spät, thematisiert wird, so kann nur Energieeffizienz und Einsparung auf der einen, der massive Ausbau regenerativer Energien auf der anderen Seite die Lösung sein.

Für mich gibt es keine Alternative zum Frieden. Sie ist mühsam, aber als einzige langfristig richtig.

Ich danke jede/r und jedem, der seinen Verstand bemüht anstatt sich in Rage und uns besoffen zu reden, hoch moralisch, hoch betroffen, wenig analytisch, im Grunde genommen apolitisch.

Ich danke jeder/m, der sich der Last der des politischen Aushandlungsprozesses unterzieht und Entscheidungen wohl abwägt, bevor sie getroffen werden und hoffe inständig auf den Erfolg der Politik.

Ich möchte nicht, dass die, die nach mir kommen, lesen können, dass die Welt die Gefahren des Krieges unterschätzt und die eigenen geopolitischen Interessen zu sehr in den Mittelpunkt der Entscheidungen gestellt hat.

Menschenrechte sind unteilbar / Solidarität ist unteilbar / Jede/r hat ein Recht auf Leben

„Stell Dir vor es ist Krieg und keiner geht hin“ dass diese pazifistische Grundposition als naiv oder – schlimmer – als fünfte Kolonne des Feindes verunglimpft wird ist nicht neu.

Ich dachte wir wären schlauer geworden.

Nie wieder Krieg

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news-988 Mon, 02 May 2022 10:02:21 +0200 Kundgebung zum 1. Mai https://gew-wiesbaden.de/home/details/kundgebung-zum-1-mai Bericht im Wiesbadener Kurier

Der Krieg im Osten sowie die Rufe nach Frieden und einem Stopp der Rüstungsspirale waren zentrale Themen. „Stelle dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin“, sagte die GEW-Vertreterin Manon Tuckfeld. Man müsse den Verstand bemühen, statt einer auf Militarisierung gerichteten Rhetorik zu erliegen.

in: Mai-Kundgebung in Wiesbaden: Das fordern die Gewerkschaften (wiesbadener-kurier.de)

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news-987 Sun, 01 May 2022 15:18:08 +0200 Umbenennung des HPRLL und GPRLL https://gew-wiesbaden.de/home/details/umbenennung-des-hprll-und-gprll Gremien namentlich an die Realität an Schulen anpassen 25. April 2022 Pressemitteilung Der Hauptpersonalrat der Lehrerinnen und Lehrer mit Amtssitz am HKM gibt hiermit auch im Namen aller hessischen Gesamtpersonalräte der Lehrerinnen und Lehrer bekannt, dass sich diese personalvertretungsrechtlichen Gremien zum 25. April 2022 in GPR und HPR Schule umbenennen, um sich auch namentlich an die seit Längerem bestehende multiprofessionelle Wirklichkeit an Schulen anzupassen.

Neben der klassischen Schulsozialarbeit, die als Teilaufgabe der Jugendpflege im Auftrag der Schulträger erfolgt, beschäftigt das Land Hessen selbst seit Langem auch sozialpädagogische Fachkräfte in den Förderschulen. Seit dem Schuljahr 2014/2015 gibt es auch das eigenständige Aufgabenfeld der unterrichtsunterstützenden sozialpädagogischen Förderung (USF), in dem sozialpädagogische Fachkräfte Schülerinnen und Schüler im Vor- und Nachmittagsbereich in ihrer allgemeinen und schulischen Entwicklung begleiten, unterstützen, ihre sozialen Kompetenzen stärken und ggf. individuell fördern. Seit Februar 2018 gibt es zudem mit den sogenannten UBUS-Fachkräften eine weitere sozialpädagogische Verstärkung der Schulkollegien. UBUS steht für unterrichtsbegleitende (sozialpädagogische) Unterstützung, mit der sozialpädagogische Fachkräfte Schülerinnen und Schüler in ihrer allgemeinen und schulischen Entwicklung sowie in der Stärkung ihrer sozialen Kompetenzen unterstützen und individuell fördern. Außerdem unterstützen sie Lehrkräfte im Unterricht und sind bei der Koordination mit außerschulischen Einrichtungen behilflich.

Im Laufe der letzten Jahre hatten sich immer wieder sozialpädagogische Fachkräfte im Schuldienst an die Gesamtpersonalräte und den Hauptpersonalrat der Lehrerinnen und Lehrer gewandt, um zu signalisieren, dass sie sich von diesen Personalvertretungsgremien namentlich nicht vertreten fühlen. Daraufhin brachten die GEW-Fraktionen die Anträge auf Umbenennung in die jeweiligen Personalratsgremien ein und erhielten von den anderen dort vertretenen Fraktionen breite Zustimmung.

Das Referat Sozialpädagogik und die Fachgruppe Sozialpädagogische Fachkräfte im Schuldienst der GEW teilten dem Hauptpersonalrat außerdem mit, dass sie die Umbenennungen explizit unterstützen. Für die Referatsleiterin Annette Karsten spiegeln diese, „dass sich sozialpädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte im Schuldienst mit demselben Auftrag der Bildung und Erziehung von Schülerinnen und Schülern auf Augenhöhe begegnen können.“

Ferner soll auf diesem Wege auch eine Anpassung an Namensgebungen der Personalvertretungsgremien mit gleichen Funktionen in anderen Bundesländern erfolgen (wie z.B. in Bremen und Thüringen oder noch stärker differenziert nach den einzelnen Schulformen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg).

Auch wenn die Umbenennung ab sofort Gültigkeit hat, wird es hinsichtlich der Internet- Repräsentanzen und der Erreichbarkeit per E-Mail noch eine Übergangszeit voraussichtlich bis zum Beginn des neuen Schuljahres, d.h. bis zum 1. August 2022 geben. Während dieser Zeit und darüber hinaus bis zum Ende des Kalenderjahres bleiben die Gesamtpersonalräte und der Hauptpersonalrat noch unter den bekannten E-Mail-Adressen erreichbar.

(Dieser Beitrag ist zuerst erschienen unter https://www.gew-hessen.de/home/details/umbenennung-des-hprll-und-gprll-in-hpr-und-gpr)

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news-986 Tue, 26 Apr 2022 08:30:11 +0200 1. Mai 2022 in Wiesbaden https://gew-wiesbaden.de/home/details/1-mai-2022-in-wiesbaden DGB Kundgebung unter dem Motto: „GeMAInsam Zukunft gestalten: sozial, ökologisch, demokratisch“ Pressemitteilung des DGB Kreisverband Wiesbaden Rheingau-Taunus vom 25.04.2022:

Nach zweijähriger pandemiebedingter Pause ruft der DGB Kreisverband Wiesbaden Rheingau-Taunus in diesem Jahr zum 1. Mai wieder zu einer Kundgebung in der Wiesbadener Innenstadt auf. Der diesjährige 1. Mai der Gewerkschaften steht bundesweit unter dem Motto „GeMAInsam Zukunft gestalten: sozial, ökologisch, demokratisch“. „Frieden, Gerechtigkeit und sozialer Zusammenhalt kommen nicht von selbst. Sie müssen immer wieder gemeinsam erkämpft werden. Die Menschen spüren das in diesem Jahr so intensiv wie seit vielen Jahren nicht mehr. In diesen Zeiten tiefgreifender Veränderungen stehen die Gewerkschaften für ein solidarisches Miteinander. Gemeinsam gehen wir in diesem Jahr wieder auf die Straßen und Marktplätze und setzen am Tag der Arbeit ein sichtbares Zeichen für eine gerechte und friedvolle Zukunft. Denn wir wissen: Solidarität braucht Nähe. Das haben die Pandemie und die Kundgebungen gegen den Krieg in der Ukraine gezeigt“, so der Vorsitzende des DGB-Kreisverbandes Wiesbaden Rheingau-Taunus, Sascha Schmidt. „Mit rasanter Geschwindigkeit hat sich unser Leben in den vergangenen Jahren verändert. Klimaschutz, Digitalisierung und Globalisierung haben enorme Auswirkungen darauf, wie wir arbeiten, leben und konsumieren. Für uns ist klar: Diese wirtschaftliche und gesellschaftliche Transformation können wir nur mit einer starken Mitbestimmung und einer hohen Tarifbindung erfolgreich gestalten. Gute Arbeit, nachhaltigen Wohlstand und sozialen Fortschritt gibt es nur mit einem Ausbau der Arbeitnehmerrechte und starken Gewerkschaften. Gerade in Krisenzeiten und in Zeiten des Wandels brauchen Menschen soziale Sicherheit. Dass hierfür die Gewerkschaften stehen, hat sich in der Pandemie durch unsere Forderungen nach Kurzarbeit, mit der hunderttausende Arbeitsplätze gerettet werden konnten, ebenso gezeigt, wie in unserem erfolgreichen Eintreten für die Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro“, so Schmidt weiter.

Aktuelle und zukunftsweisende sozialpolitische und ökologische Themen stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung. Carmen Schmitz (ver.di-Personalrätin im Bereich Erziehungsdienst) wird auf die laufenden Tarifverhandlungen in Sozial- und Erziehungsberufen eingehen. Ralf Erkens (Bezirksleiter IG BCE Bezirk Rhein-Main) widmet sich der Notwendigkeit einer sozial und ökologisch nachhaltigen Transformation der Industrie. Welche Voraussetzungen junge Menschen für eine sichere Zukunft brauchen, beleuchtet Jörg Planner von der neu-gegründeten DGB Hochschulgruppe aus Wiesbaden. Den Schlusspunkt setzt in diesem Jahr Manon Tuckfeld (GEW Bezirksverband Südhessen) unter dem Titel „Frieden, Klima, Solidarität“. Mit der Wiesbadener Band „Absinto Orkestra“ ist es den Veranstaltern zudem gelungen, nicht nur eine hochklassige Musikdarbietung, sondern zugleich auch eine Wiesbadener Band mit 20-jähriger Tradition im Programm unterzubringen. Die Kundgebung beginnt um 11 Uhr am Wiesbadener Kranzplatz.

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news-985 Mon, 25 Apr 2022 16:05:28 +0200 Warnstreikaufruf am 26. April 2022 https://gew-wiesbaden.de/home/details/warnstreikaufruf-am-26-april-2022 An die Mitglieder im Sozial- und Erziehungsdienst in Wiesbaden Streikgeldantrag und Streikliste Ver.di hat für morgen in den Einrichtungen des Sozial- und Erziehungsdienstes der Stadt Wiesbaden zu einem Warnstreik aufgerufen. Mitglieder der GEW können sich an diesen Warnstreiks beteiligen, wenn die Beschäftigten ihrer Einrichtung von ver.di zum Streik aufgefordert worden sind. In diesen Fällen zahlt die GEW Streikgeld. Der Streikgeldantrag kann heruntergeladen werden. Wir fordern die GEW Mitglieder, die sich an den Warnstreiks beteiligen möchten, auf, sich an den ver.di-Aktionen zu beteiligen. Die Streikerfassung findet an den beiden Tagen online statt. Auf der Seite Streikliste können sich die Teilnehmer:innen am Warnstreik eintragen.

Ver.di bittet die Streikenden, am Dienstagmorgen um 8 Uhr zum Kofferplatz vor dem Wiesbadener Hauptbahnhof zu kommen.

Die Gewerkschaften fordern in der laufenden Tarifauseinandersetzung zur Aufwertung des Sozial- und Erziehungsdienstes u.a.:

  • Verbesserte Eingruppierung der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst
  • Anpassung der Stufenlaufzeiten an die allgemeinen Regelungen und Öffnung der Stufen 5 und 6 für alle Entgeltgruppen im Sozial- und Erziehungsdienst.

In zwei Verhandlungsrunden haben die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt und zentrale Forderungen der ver.di zurückgewiesen. Am 16. Und 17. Mai 2022 findet eine dritte und vielleicht entscheidende Verhandlungsrunde statt.

(Dieser Beitrag erschien zuerst bei https://www.gew-hessen.de/home/details/verdi-warnstreikaufruf)

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news-984 Thu, 31 Mar 2022 14:57:55 +0200 400 Beschäftigte machen Druck auf die Arbeitgeberseite https://gew-wiesbaden.de/home/details/400-beschaeftigte-machen-druck-auf-die-arbeitgeberseite Gemeinsame Warnstreiks der GEW Hessen und Rheinland-Pfalz im Sozial- und Erziehungsbereich 31. März 2022 Pressemitteilung Einem Aufruf zur „länderübergreifenden“ Kundgebung folgten etwa 400 streikende Erzieher:innen, Sozialarbeiter:innen und weitere Beschäftigte der Kinder- und Jugendhilfe aus dem Sozial- und Erziehungsdienst. Von der Wiesbadener und der Mainzer Seite des Rheins zogen die hessischen und rheinland-pfälzischen Beschäftigten auf der Theodor-Heuss-Brücke aufeinander zu. Dort befestigten die Streikenden ein Transparent mit der Aufschrift „Hibbdebach un‘ dribbdebach – gemeinsam für die gute Sach‘! Sozial- und Erziehungsdienst – Aufwertung jetzt!“.

Die Gewerkschaften verhandeln seit dem 25. Februar 2022 mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) über die Weiterentwicklung der Sonderregelungen und der Tätigkeitsmerkmale für den Sozial- und Erziehungsdienst im Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD).

Auch die zweite Tarifverhandlungsrunde für die rund 330.000 Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst ging am Dienstag, dem 22. März, ohne Ergebnis zu Ende.

„Für die Aufwertung der Berufe im Sozial- und Erziehungsdienst sowie die Verbesserung der Arbeitsbedingungen zeigten die Arbeitgeber keinerlei Bereitschaft für einen Kompromiss. Damit haben die Arbeitgeber erneut die Chance auf eine Einigung vertan“, zeigte sich Heike Ackermann, stellvertretende Vorsitzende der GEW Hessen, empört über den Ausgang der Verhandlungsrunde.

„Im gesamten Sozial- und Erziehungsdienst haben wir einen erheblichen Fachkräftemangel. Im Bereich der Kindertagesstätten wird dieser besonders sichtbar, wenn Betreuungsplätze nicht belegt werden können und Öffnungszeiten gekürzt werden müssen. Ohne eine deutliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Bezahlung bleiben diese Berufe unattraktiv“, erläuterte Kathrin Gröning, stellvertretende Landesvorsitzende der GEW Rheinland-Pfalz und selbst als Erzieherin in einer Kita tätig, warum diese Tarifrunde so wichtig ist.

Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen hat die GEW ihre Mitglieder im kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst zu einem regional begrenzten Warnstreik aufgerufen.

Dem Aufruf zu Kundgebung und Demonstration auf der Theodor- Heuss- Brücke folgten auf rheinland-pfälzischer und hessischer Seite etwa 400 streikende Erzieher:innen, Sozialarbeiter:innen und weitere Beschäftigte der Kinder- und Jugendhilfe. Von beiden Seiten des Rheins aus zogen Demonstrationszüge über die Theodor-Heuss-Brücke aufeinander zu. In der Mitte der Brücke, an der Grenze der beiden Bundesländer, befestigten die Streikenden ein Transparent mit der Aufschrift „Hibbdebach un‘ dribbdebach – gemeinsam für die gute Sach‘! Sozial- und Erziehungsdienst – Aufwertung jetzt!“. Bei einer gemeinsamen Kundgebung in Wiesbaden betonten Ackermann und Gröning, mit der Tarifrunde um die Eingruppierung im Sozial- und Erziehungsdienst gehe es um die Korrektur eines ungerechten Lohngefüges, das Menschen in sozialen Berufen, in denen mehrheitlich Frauen arbeiten, deutlich benachteiligt. Daran müsse sich dringend etwas ändern, sonst gingen die systemrelevanten Bildungsbereiche demnächst sinnbildlich den Bach runter.

(Dieser beitrag ist zuerst erscheinen bei https://www.gew-hessen.de/home/details/100-beschaeftigte-machen-druck-auf-die-arbeitgeberseite)

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news-983 Thu, 31 Mar 2022 09:09:10 +0200 Didacta https://gew-wiesbaden.de/home/details/didacta GEW organisiert Fahrt Endlich ist wieder

 

didacta
Deutschlands größte Bildungsmesse

Messe Köln, vom 07. bis 11. Juni 2022

 

 

Der KV Wiesbaden Rheingau organisiert eine Busfahrt direkt vor die Türen des Haupteingangs auf dem Messegelände

 

am Donnerstag, den 09. Juni 2022

 

Abfahrt in Wiesbaden P+R Haltestelle Kahle Mühle                                  08:00 Uhr

Abfahrt in Wiesbaden Staatliches Schulamt (hinter Haupteingang)         08:15 Uhr

Abfahrt in Wiesbaden Hofgartenplatz                                                        08:30 Uhr

 

Rückfahrt ab Köln: nach Absprache, spätestens 17:30 Uhr

 

Für GEW-Mitglieder ist die Fahrt kostenlos, für

  • Nichtmitglieder: € 30,--.
  • Lehrerinnen und Lehrer im Vorbereitungsdienst: €10,--.

 

Kosten pro Person für die Tageskarte betragen

  • im Vorverkauf: € 15,--.
  • an der Kasse: € 20,--.
  • ermäßigt: € 8,-- bzw. € 12,--.

 

Tipp: Trolley oder zumindest Rucksack für günstige oder kostenlose Ansichtsexemplare und Buchneuheiten mitnehmen. Ggf. Coronaregelungen beachten.

 

Unterwegs gibt es Gelegenheit zum Kennenlernen, mit einer gemütlichen Pause und einem kleinen Imbiss für alle Mitfahrerinnen und Mitfahrer inklusive.

 

Um rechtzeitig genügend Busse bestellen zu können, bitten wir um verbindliche Anmeldung mit vollem Namen, Schule und Zustiegsort bis spätestens zum 20.05.2022, per E-Mail oder auch per Telefon.

 

Anmeldung bitte unter Angabe von Vor-/Nachname, E-Mail: __________________, gerne auch über das Büro des BV Südhessen, E-Mail: bezirk @gew-suedhessen.de oder telefonisch unter +49 6151 22 3 11.

 

Kollegiale Grüße

 

Johanna Browman

Johanna Browman

KV Wiesbaden Rheingau

0151 50510408

j.browman@gew-wiesbaden.de

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news-982 Mon, 28 Mar 2022 11:23:48 +0200 Wir rufen zum Warnstreik auf https://gew-wiesbaden.de/home/details/wir-rufen-zum-warnstreik-auf An die Mitglieder im Sozial- und Erziehungsdienst. Gemeinsam sind wir stark! Die GEW Hessen ruft für Donnerstag, den 31. März 2022, zu einem Warnstreik auf. Die Mitglieder des Kreisverbands AWO Wiesbaden, den städtischen Kitas in Wiesbaden, sowie beim Kita Eigenbetrieb Frankfurt werden aufgerufen daran teilzunehmen.

Die Arbeitgeber haben auch in der zweiten Verhandlungsrunde kein Angebot zur Aufwertung des Sozial- und Erziehungsdiensts vorgelegt.

Deshalb treffen wir uns an diesem Tag mit den Kolleginnen und Kollegen aus dem Sozial- und Erziehungsbereich aus Rheinland-Pfalz (Mainz). Zusammen platzieren wir unsere Forderungen auf der Theodor-Heuss-Brücke über dem Rhein. So erhöhen wir den Druck auf die Arbeitgeber und kämpfen für ein gutes Ergebnis in der nächsten Verhandlungsrunde.

Treffpunkt: 31. März, 10.30 Uhr auf dem DB-Parkplatz Bahnhof Mainz-Kastel. Für die Kolleg:innen aus Frankfurt bietet sich die gemeinsame Anfahrt um 9:38 Uhr ab Hauptwache von Gleis 3, mit der S-Bahnlinie S1 in Richtung Wiesbaden, an.

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